Gemeinde Ebensee

Exkursion in luftigen Höhen - Renaturierung Feuerkogel
Datum: Freitag, 23. Juli 2010 um 10:24 Uhr
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Am Freitag 16.07.2010 traf sich der Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft der Marktgemeinde Ebensee und zahlreiche interessierte Mitglieder des Gemeinderats zu einer Exkursion in luftige Höhen.
Auf dem Programm stand ein Besuch auf dem Ebenseer Hausberg, dem Feuerkogel, um dort die Renaturierungsmaßnahmen zu besichtigen, die nach den vorjährigen Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Unter den Vertretern der Gemeinderats-Fraktionen waren u.a. Bgm. Herwart Loidl, Vzbgm. Sabine Promberger, GR Manfred Hundstorfer (Obmann des Ausschuss), GR Anton Giorgini (Obmann-Stv.) sowie zahlreiche weitere Mitglieder und Ersatzmitglieder des Gemeinderats.

Für die Vorstellung des Konzepts sowie für die Fragen der Gemeindevertreter standen Alfred Bruckschlögl, Geschäftsführer der OÖ Seilbahnholding und Wolfgang Neuhuber, Betriebsleiter der Feuerkogel-Seilbahn Rede und Antwort. Herr Bruckschlögl klärte die Gemeinderäte darüber auf, dass im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen ca. 9-10 ha Flächen zu begrünen sind. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen wurde ein Team von Experten der Seilbahnholding, Naturschutz, Almwirtschaft, Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft Raumberg - Gumpenstein usw. gebildet. Dieses Projekt wird in der nächsten Woche begonnen werden. Eine besondere Herausforderung stellt vor allem der Obere Teil mit seinen extremen Standortbedingungen dar. Für diesen Standort wurde von den Experten der LFZ – Raumberg–Gumpenstein eine eigene Saatgutmischung „Feuerkogel“ zusammengestellt, die jetzt in Herstellung ist. Auch gibt es im Bereich Bodenaufbau noch viel zu tun, zB. Fräsen, Aufbringung von organischer Substanz (Hackgut, Humus und Heu). Diese Arbeiten werden im oberen Bereich begonnen und nach unten gezogen.Um den Erfolg auch nachhaltig sicherstellen zu können, ist dafür einfach eine gewisse Zeit notwendig. Niemand, der ein tief greifendes Renaturierungskonzept wolle, könne davon ausgehen, dass die Eingriffe in die Natur sofort wieder unsichtbar werden würden. Er bat die Gemeinderäte in seinem Vortrag bei der neuen Bergstation des Grubersunkliftes um Nachsicht, dass manche Ergebnisse der Renaturierungsmaßnahmen nicht sofort sichtbar sein werden. Die OÖ Seilbahnholding ist sehr daran interessiert, alle Begrünungsmaßnahmen umzusetzen. Denn schließlich wolle man ja auch dem Sommergast einen „grünen“ Feuerkogel bieten.Weiters bat er um Verständnis, dass in der nächsten Zeit die bereits angesäten  Flächen abgesperrt werden müssen, damit die Maßnahmen auch ihre Wirkung zeigen, die man sich erwartet.

Nach dem Vortrag stellen sich Alfred Bruckschlögl und Betriebsleiter Wolfgang Neuhuber den Fragen der Gemeindevertreter und man vereinbarte, dass der Umweltausschuss im nächsten Jahr wieder einen Lokalaugenschein machen werde, um die ersten Erfolge des Konzepts zu begutachten.

Durch die kompetenten Ausführungen haben die Gemeinderäte ein gutes Gefühl, dass hier nachhaltige Maßnahmen umgesetzt werden. Zum Abschluss der Exkursion lud GR Anton Giorgini die Teilnehmer noch zu einer Stärkung auf seiner Alm ein.



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