Aktivkarte
   
Der Offensee
   
 
 
 
 

Beliebter Ausgangspunkt
für Toten-Gebirgs-Touren

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DIE RINNERHÜTTE
 

Viele Wege führen auf das Karstplateau des Toten Gebirges. Einer der reizvollsten Steige ist vom Offensee über die landschaftlich bizarre Nordflanke dieses Kalkstockes zur Rinnerhütte (1473 m) angelegt.

 

Diese vom Ebenseer Bergsteigerbund betreute Unterkunft verwöhnt den hungrigen und durstigen Freund der Berge nicht nur mit Speis und Trank, sondern ist auch Ausgangspunkt für Touren unterschiedlicher Ansprüche. Wer wenig Zeit hat, wandert zum Wildensee oder besteigt den Rinnerkogel, immerhin ein Zweitausender. Konditionsstärkeren bietet sich die anstrengende Plateau-Tour zur Hochkogelhütte oder die Nord-Süd-Überquerung über das Appel-Haus zum Grundlsee im Ausseerland an.

 

Wer mehr als einen Tag Zeit hat, sollte als Höhepunkt einer Totengebirgstour den Großen Priel, den höchsten Gipfel, einplanen. Vom Ausgangspunkt der Tour aus ist der Blick auf die Nordabfälle des Toten Gebirges, über die sich der Steig windet, überwältigend.

 

Überragt wird die Nordflanke vom Rinnerkogel, vom deutlich geschichteten Weißhorn, vom Rosskogel und vom Gr. Woising. Diese bilden die tektonische Grenze der aus Dachsteinkalken bestehenden Totengebirgsdecke und den Dolomiten der Trauntaler Voralpen.

 

Wegverlauf

Von einem der beiden Parkplätze am Offensee wandert man zunächst auf einer Forststraße den See entlang und weiter auf dem mächtigen Schwemmfächer des Rinnerbaches bis zum Talschluss (Weg Nr. 212).

 

Da der Steig steil und daher anstrengend ist, plant man am besten zwei Pausen ein, wofür der Bergsteigerbund vorgesorgt hat. Den ersten Rastplatz, der direkt unter einer großen Buche liegt, erreicht man nach vielen Serpentinen und Holzstufen.

 

Romantisch verwitterte Felsformationen und ein eindrucksvoller Wasserfall sind zum Greifen nahe. Die zweite Rast, das „Bründl“, wartet, nachdem man den Weg durch einen Hochwald und auf einer langen, mit einer Seilsicherung versehenen Eisentreppe zurückgelegt hat, von der aus man einen Blick auf den tief unten liegenden Offensee werfen kann.

 

Weiter geht’s durch Latschenfelder und über eine Schutthalde bis zum letzten steilen Wegstück, das über eine Treppe auf den Übergang zum Rinnerbach führt. Nach ein paar Minuten ist die Rinnerhütte erreicht.

 

Kurzinformation

 

Ausgangspunkt: Parkplatz am Offensee
Gehzeit: Parkplatz - Rinnerhütte: 2 1/2 St.

Höhenunterschied: 818 m

Anforderungen: alpine Bergtour

Einkehrmöglichkeit: Rinnerhütte: Thomas Hemetsberger, 0664/2405181 od. priv. 0676/3252710.
(Öffnungszeiten: Pfingsten; Ende Juni bis Mitte September täglich), Jausenstation Seeau, Restaurant „Zum Jagdschloss Offensee“

Übergänge:

Rinnerkogel (2012 m) - Feuertal - Hochkogelhütte (1558 m): 5 St. (Weg Nr. 212, 231, 230, 211)

Wildensee - Albert-Appel-Haus (1660 m) -

Grundlsee: 5 St. (Weg Nr. 212, 235)

Wildensee - Wildenseehütte -Loser - Altaussee:

6 St. (Weg Nr. 212, 201)



 
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