| Der Feuerkogel verdankt seine
Beliebtheit als Ausflugsziel auch dem Umstand, dass sowohl
im Gebirge unerfahrene Spaziergänger als auch erhahrene
Bergsteiger auf ihre Rechnung kommen, so vielfältig
ist das Angebot an Wanderwegen und alpinen Steigen.
Alberfeldkogel sowie Helmesgupf sind ideale Ziele für
Genusswanderer, die die Muße haben, die schon nach
wenigen Gehminuten unberührte typische Karstlandschaft
oder das überwältigende Alpenpanorama zu bestaunen.
Beide Ziele verfügen über gemauerte Gipfel-Aussichtskanzeln,
die eindrucksvolle Tiefblicke einerseits auf den Vorderen
Langbathsee, andererseits in das Trauntal zwischen Ebensee
und Bad Ischl freigeben. Bevor man mit der Tour beginnt,
sollte man sich für den Besuch eines Unikats Zeit nehmen.
Vor dem Gasthof Edelweiß steht eine alte, ausgediente
Seilbahngondel, in der sich der Wanderer anhand von Schautafeln
über die abwechslungsreiche geschichtliche Entwicklung
der Feuerkogelseilbahn informieren kann. Im Mittelpunkt
steht der Feuerkogel-Pionier Rudolf Ippisch, dessen Lebenswerk,
eine der ersten Personenseilschwebebahnen Österreichs,
im Juni 1927 dem öffentlichen Verkehr übergeben
werden konnte. 1985 wurde die Seilbahn erneuert. Betrug
die Beförderungskapazität 1927 nur 80 Personen
pro Stunde, so können heute stündlich 377 Personen
bergwärts bzw. talwärts befördert werden.
Wegverlauf
Ausgangspunkt ist die Bergstation der Feuerkogelseilbahn.
Auf dem Wanderweg Nr. 835, der zunächst sogar asphaltiert
ist, flaniert man an Berggasthäusern vorbei und überquert
durch eine Latschengasse den Osthang des Heumahdgupfes.
Am Ende des Vorderen Edltales teilt sich der Weg: Nach rechts
führt der bequeme Steig zur Aussichtskanzel des Alberfeldkogels
(1707 m), den man ohne größere Anstrengungen
durch weite Latschenfelder erreicht. Nach links schlängelt
sich der ebenfalls einfache Weg zum Helmesgupf (1633 m),
der an zahlreichen Dolinen, eindrucksvollen Beispielen der
oberflächlichen Verwitterung, vorbeiführt. Für
den Rückweg kann man als Variante den Pfad zum Steinkogel
(Abzweigung nach rechts) wählen. Dabei quert man eine
Lifttrasse und gelangt ins Vordere Edltal.
Kurzinformation
Ausgangspunkt:
Bergstation der Feuerkogelseilbahn
Gehzeit:
Bergstation - Alberfeldkogel -retour: 2 St.; Bergstation
- Helmesgupf - retour: 2 St.; Bergstation - Alberfeldkogel
- Helmesgupf - Bergstation: 3 St.
Höhenunterschied:
Bergstation -Alberfeldkogel: 115 m;
Bergstation - Helmesgupf: 41 m
Anforderung:
leichte Bergwanderung
Einkehrmöglichkeit:
Naturfreundehaus, Christophorushütte, Feuerkogelhaus,
Gh. Dachsteinblick, Gh. Edelweiß

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